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Verband für innenliegenden Sicht- und Sonnenschutz (VIS) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Thursday, 13. March 2008

Der ViS VorstandDer 1948 gegründete Verband Innenliegender Sicht- und Sonnenschutz e. V. (VIS), der 1948 unter dem Namen Vereinigung deutscher Springrollofabrikanten e.V. in Oldenburg von Justin Hüppe gegründet wurde und seither seinen Namen mehrmals geändert hat, hat seinen Sitz in Krefeld. Er ist eine Interessengemeinschaft bestehend aus zur Zeit rund 20 maßgeblichen Herstellerfirmen des Bereiches innenliegender Sicht- und Sonnenschutz, die ca. 18 000 Händler in Deutschland beliefern, sowie aus rund 30 Lieferanten für Sonnenschutztextilien und –systeme, Die Arbeit des VIS wird durch die Geschäftsführung in Krefeld und durch den Vorstand, den Marketingausschuss und den Qualitätssicherungsausschuss - alles ehrenamtlich besetzte Gremien - geleistet. Der Vorstand besteht zur Zeit aus 4 Mitgliedern: Dem Vorstandsvorsitzende Wilhelm Hachtel, der dieses Amt seit 2001 inne hat, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Frank Tovornik, sowie Armin Fischer und Erhard Müller. Das Amt des Geschäftsführers bekleidet seit 1996 Friedrich Peschen.

Der VIS hat es sich zur Hauptaufgabe gemacht, die Fachausbildung des Raumausstatterhandwerks und des Fachhandels sowie die Qualität im Bezug auf Produkte des Sicht- und Sonnenschutzes zu sichern und kontinuierlich zu erweitern.

Zu den Mitgliedern gehören unter anderem Kadeco Sonnenschutzsysteme GmbH, MHZ Hachtel GmbH & Co. KG, Gardinia Home Decor GmbH, Heinrich Büscher GmbH und Teba GmbH & Co. KG. Die Arbeit des VIS wird durch die Geschäftsführung in Krefeld und durch den Vorstand, den Marketingausschuss und den Qualitätssicherungsausschuss, die ehrenamtlich besetzt sind, geleistet. Der Vorstand besteht zur Zeit aus 4 Mitgliedern: Dem Vorstandsvorsitzende Wilhelm Hachtel, der dieses Amt seit 2001 inne hat, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Frank Tovornik, sowie Armin Fischer und Erhard Müller. Das Amt des Geschäftsführers bekleidet seit 1996 Friedrich Peschen.

Wirkungsbereiche

ViS Zahlen 2008Alle Mitglieder des seit 60 Jahren bestehenden Verbandes engagieren sich für die Aus- und Weiterbildung der Raumausstatter sowie speziell dem Nachwuchs des Raumausstatterhandwerks und dem Fachhandel. Firmeninterne Schulungen, die Herausgabe einer Broschüre mit dem Titel Bildschirmarbeitsplatzverordnung, sowie das von den Mitgliedern verfasste Lehrbuch für die Ausbildung der Raumausstatter, welches bundesweit in den Berufsschulen genutzt wird, haben sich als wichtige Informationsquellen rund um die Produkte des Bereichs Sicht- und Sonnenschutz etabliert.

Zielsetzung des Verbandes ist eine gute Ausbildung aller Handwerker, die die qualitativ hochwertigen Produkte der Hersteller mit Sach- und Fachverstand in das Wohnumfeld des Verbrauchers integrieren sollen. Der Verband arbeitet eng mit dem Verband Deutscher Sonnenschutzreiniger e.V. (VDS), dem Bundesverband der vereidigten Sachverständigen für Raum und Ausstattung e.V. (BSR) und dem Zentralverband Raum und Ausstattung zusammen.

Der VIS entwickelte des Weiteren Perlex® (http://www.vis-online.org/index.php?option=com_content&view=article&id=49&Itemid=61) - ein eingetragenes Warenzeichen des VIS - eine lichtdurchlässige Reflexionsbeschichtung für Sonnenschutzsysteme, die eine hohe Sonnenreflexion von mindestens 60% durch Perlglanzeffekte erzielt. Die Beschichtung mit Perlex® ermöglicht, dass die Farben der Vorderseite der Textilien im Gegensatz zu Aluminiumbeschichtungen nicht verfälscht werden.

Um die Qualitätssicherung gewährleisten zu können, ist vom VIS ein spezieller Arbeitskreis gebildet worden, der in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Textilforschungsinstitut in Chemnitz (STFI) das Qualitäts-Gütesiegel Q-Zeichen entwickelt hat. Es steht für die geprüfte Qualität von Sonnenschutztextilien und ist ein eingetragenes und geschütztes Zeichen des Verbandes für innenliegenden Sicht- und Sonnenschutz. Das Symbol, das für das Gütesiegel steht, enthält das blaue Zeichen des Verbandes Innenliegender Sonnenschutz e.V. innerhalb eines schwarzen Q.

Durch bereits bestehende DIN-Vorschriften wie Lichtechtheit und Schwerentflammbarkeit seitens der Textilhersteller sind Produkte durch Belastungstests auf Lichtechtheit, Schwerentflammbarkeit, Langlebigkeit und Haltbarkeit geprüft worden. Bei den Tests zum Q-Zeichen sind neben diesen bestehenden Vorschriften Zusatzkriterien zu erfüllen, die auf eine Lebensdauer abzielen, die die gesetzliche Gewährleistung weit übersteigt.

In der akkreditierten Prüfstelle des Sächsischen Textilforschungsinstituts wird das Prüfungsverfahren der Textilien, die in Rollo-, Plissee- und Vertikalanlagen zum Einsatz kommen, durch mehrstufige, zyklische Beanspruchungen in vorgegebenen Zeitintervallen vorgenommen. Der Testzeitraum für Rollos beträgt 48 Stunden, für Plissees hingegen 72 Stunden. Plisseeanlagen werden zusätzlich vor der Prüfung einem Hängetest über einen Zeitraum von drei Tagen unterzogen. Die Prüfverfahren innerhalb der Testzeiträume beinhalten die Auswirkung von thermischen und mechanischen Bedingungen wie Bewegung, Sonneneinstrahlung, Heizungen, Abkühlungen und Feuchtigkeit auf das getestete Produkt. Die Parameter Zeit, Klima und Kraft, die ebenfalls zu den getesteten Zusatzkriterien zählen, werden über Steuerprogramme eingestellt, sensorisch überwacht und aufgezeichnet. Jede einzelne dieser Beanspruchungen wird praxisnah und komplex in einer so genannten Prüfbox simuliert, um ein möglichst genaues Ergebnis zu erzielen.

Die Qualitätsevaluierung, die anhand von visuellen und messtechnischen Bewertungen erfolgt, gibt Aufschluss über Eigenschaftsveränderungen bezüglich Maßhaltigkeit, Oberflächen- und Formbeständigkeit, Schichtablösungen, Flecken, Wellen, Knicke, Risse, Farb- und Faltenveränderungen. Wenn die festgelegten Mindeststandards in Bezug auf diese Eigenschaften erfüllt sind, werden sie amtlich dokumentiert und die Genehmigung zum Führen des Q-Zeichens wird erteilt. Nach Vollendung wird das komplette Endprodukt mit dem Q-Zeichen versehen und über den Fachhandel zum Endverbraucher gebracht. Um die Mindeststandards des Q-Zeichens zu sichern, wird die Einhaltung der testierten Eigenschaften weiterhin überwacht. Dies geschieht zum Beispiel bei Reklamationen eines bestimmten Produkts. Dadurch ist es möglich, dass das Q-Zeichen zu einer stetigen Verbesserung der Textilieneigenschaften bei.

Bis jetzt sind die Textilien der Produkte Rollo, Plissee, Lamellenvorhänge und Flächenvorhänge hinsichtlich der Qualitätsanforderungen des Q-Zeichens getestet worden. Eine ergänzende Testreihe für die verwendeten Mechaniken ist beim VIS in Arbeit, um das Q-Zeichen nicht nur für die Textilien, sondern für ganze Sonnenschutzanlagen ausstellen zu können. Ausschließlich Mitglieder des VIS können das Qualitätszeichen für einzelne Stoffe und komplette Kollektionen ihrer Produkte nutzen.

Das Q-Zeichen garantiert die Qualität und Langlebigkeit von Textilprodukten im Innensonnenschutz für den Endverbraucher und sichert die Wertigkeit dieser Produkte.
 
Letzte Aktualisierung ( Friday, 10. April 2009 )
 
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