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Geschrieben von Administrator   
Wednesday, 19. March 2008

Markise

 

Der Begriff Markise leitet sich von dem französischen Wort „Marquise“ ab und trat im Laufe des 18. Jahrhundert den Weg vom Sonnensegel bis hin zum heutigen technischen Stand der Markise an.  Eine Markise fängt Sonnenstrahlen ab, bietet UV-Schutz und verhindert das Aufheizen von Terrassen und Balkonen. Verschiedenste Modellvarianten finden in privaten und gewerblichen Orten ihren Einsatz.

Sonnenschutzsegel sind mit stabilen und robusten Tüchern ausgerüstet, die an den Eckpunkten über Haken, an Verankerungen im Erdboden, Masten oder Häuserwänden befestigt werden. Korbmarkisen finden Ihren Einsatzort häufig vor Geschäften und Cafes. Ihre Konstruktion ist recht einfach gehalten. Ein gebogenes Gestell – häufig Viertelkreise, aber auch Dreiecksformen – sind mit einem Markisentuch oder mit einem Acryl- bzw. PVC-Tuch bespannt. Diese Markisenart ist in starrer Form (nicht verstellbar) oder auch einklappbar erhältlich. Für den gewerblichen Bereich hat man speziell bei dieser Variante eine attraktive Fläche für Werbezwecke.

Fallarmmarkisen werden aufgrund Ihrer grazilen Form gerne in Balkon-Nischen bis hin zur Fensterfront eingesetzt und eignen sich besonders für die Verschattung von senkrechten und schrägen Fassadenflächen. Das Markisentuch befindet sich auf einer Tuchwelle und wird durch die seitlich angebrachten Arme (befestigt an Mauerwerk und Ausfallprofil) verstellt. Die Bedienung kann über eine Kurbel oder einen Elektromotor erfolgen. Diese Markisenversion findet häufig im privaten Bereich ihren Einsatz.

Markisoletten – auch Fassadenmarkisen genannt, fahren im oberen Bereich senkrecht nach unten und stellen sich über integrierte Arme im unteren Bereich aus. Diese Markisenart wird über seitliche Führungsschienen geführt. Die Tuchwelle ist zum Schutz vor Umwelteinflüssen mit einer Kassette ummantelt. Über Kurbel- oder Elektromotor werden die Markisoletten verstellt.

 

Gelenkarmmarkisen splitten sich in die Bereiche „offene“ und „geschlossene“ Markise. Bei der offenen Markise ist die Tuchwelle sichtbar wogegen die geschlossene Markise mit einer Kassette ummantelt ist. Die offene Gelenkarmmarkise kann zusätzlich mit einem Regenschutzdach ausgerüstet werden. Je nach Breite der Markise befinden sich an der Tuchwelle zwei oder mehr Arme, um das Markisentuch ein- oder auszufahren. Das Markisentuch ist zwischen Tuchwelle und Ausfallprofil gespannt. Die Gelenkarme sind entweder mit einem Seil- oder Kettenzug ausgerüstet. Das Ausfallprofil verfügt über eine Nut, wo der Volant – in gerader oder gewellter Form – eingezogen wird. Markisen müssen fest mit der Wand oder Decke verbunden werden, da durch Ausfahren des Markisentuches eine große Hebelwirkung erfolgt. Die Befestigung erfolgt über Wand-, Decken- oder Dachsparrenträgern, wobei sich die Anzahl der Träger nach Gewicht und Breite der Markisenanlage richtet.

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung ( Saturday, 3. May 2008 )
 
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