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Geschrieben von Administrator   
Monday, 3. March 2008

Plissee

 

Innenliegender Sicht-, Blend- und Sonnenschutz hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte zur einer maßgeblichen Einrichtungskomponente entwickelt. Vielfältige Ausführungen, Funktionalität und Farbgestaltungsmöglichkeiten bieten die heutigen Sicht-, Blend- und Sonnenschutzprodukte. Den Einsatzort von Plisseeanlagen findet man in Wohn- und Schlafräumen, Beschattungen von Büro- und Arbeitsräumen, insbesondere speziell als Blendschutz für Bildschirmarbeitsplätze.

Plissee-Sonnenschutzanlagen gehören zu den neuen Trends im Sicht- und Sonnenschutzbereich. Die plissierten (in Falten gelegt), textilen Stoffe bieten eine gelungene Kombination aus Dekoration und Funktion. Plisseeanlagen stellen den wohnlichen Charakter in den Vordergrund und vermitteln ein behagliches Ambiente. Die Anlagen bestehen aus zwei Profilschienen, zwischen denen der plissierte Stoff fixiert ist. Die Faltentiefe beträgt ca. 20 mm. Plisseeanlagen zeichnen sich durch geringe Pakethöhen (gefaltete Stoffbahnen) aus. Eine hohe Modellvielfalt, einfache Bedienung mit beliebiger Höhenverstellbarkeit und speziell für besondere Fensterformen ist das Produkt Plissee der Mercedes unter den innenliegenden Sonnenschutzprodukten. Die Anwendungsgebiete sind schier unerschöpflich und ideal für kleine bis mittlere Fensterflächen.

Die Modellvarianten sehen wie folgt aus:

  1. Freihängende Anlage - die durch Schnur-, Kettenzug oder Motor in der Höhe verstellt werden. Die Anbringung der Anlage erfolgt über die Kopfleiste an Decke, Wand oder Fensterrrahmen.
  2. Verspannte Anlagen - die über eine fest montierte Profilschiene wahlweise im oberen oder unteren Bereich des Fensters montiert werden kann. Die Verstellung der Höhe erfolgt stufenlos über die bewegliche Schiene mittels eines Griffes. Eine weitere Variante der verspannten Form ist die bewegliche Ober- und Unterschiene. Die Plisseeanlage wird über die seitlichen Spannschnüre oben und unten auf dem Fenstrrahmen (über Wandwinkel) oder in der Glasleiste montiert. Beide Profilschienen lassen sich in jeder beliebigen Höhe arretieren. Die verspannten Plisseeanlagen sind besonders für Kippfenster mit einer maximalen Neigung bis 15 ° geeignet.
  3. Dachflächenfenster-Anlagen - sind verspannte Anlagen, die jedoch mit seitlichen Führungsschienen oder Spanndrähten ausgestattet sind. Durch Einsetzen dieser Materialien ist wegen der stärkeren Fensterneigung eine gute Stabilität der Plisseeanlage gewährleistet.
  4. Plafondanlagen - sind ebenfalls verspannte Anlagen und werden eingesetzt als Sicht- und Sonnenschutz bei Deckenöffnungen und Wintergärten. Die Bedienung der Anlagen erfolgt über Schnurzug, Griff, Kurgel, Bedienstab oder Elektromotor. Plafondanlagen sind mit Stahldrähten ausgestattet, die mit schwarzem Kunststoff (UV-beständig) ummantelt sind.
  5. Feststehende Anlagen - sind speziell für Sonderformen, d. h. Dreieck-, Trapez-, Halb- und Viertelkreisfenster. Die Ober- und Unterschiene sind fest montiert und somit der Behang nicht verstellbar.

Plisseestoffe sind unterschiedlich transprarent:

  • Transparente Stoffe - ermöglichen eine Durchsicht. Elemente die sich hinter dem Stoff befinden, können klar erkannt werden.
  • Halbtransparente Stoffe - sind lichtdurchlässig, aber lassen keine Durchsicht von außen zu. Elemente die sich hinter dem Stoff befinden können nur schemenhaft erkannt werden. Heller Stoff lässt mehr Licht in den Raum einfallen als dunkler Stoff.
  • Nicht transparente Stoffe - haben auf der Rückseite eine Schaumbeschichtung, die aufgrund hoher Reflexion häufig weiß ist. Elemente die sich hinter dem Stoff befinden können nicht erkannt werden.
  • Abdunklungsstoffe - haben auf der Rückseite mehrere Schaumstriche, daruunter auch eine schwarze Schaumschicht. Diese Schaumschicht verhindert, das Licht durch den Stoff dringt.

Hohe Reflexionswerte (Sonnenstrahlen die direkt zurückgeworfen werden) erzielt man damit, wenn die Rückseite der Stoffe mit einer Perlreflexbeschichtung versehen werden. Es handelt sich hier um eine perlmutartige Pigmentbeschichtung, so daß die Gewebestruktur und Stofffarbe zur Raumseite hin erhalten bleibt.

Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 29. April 2008 )
 
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