| Optimismus und Gewinne dank Klimaschutz |
| Geschrieben von MoonLight | |
| Saturday, 21. February 2009 | |
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In jeder Krise steckt auch eine Möglichkeit heißt es bekanntermaßen. Und aktuell gibt es ja sogar zwei große Krisen, den Klimawandel und die Finanzkrise. Ein Weg, mit der eine Branche wie der Sonnenschutz auf diese Krisen antworten kann, ist klar: Energieeffizienz. Dabei helfen auch bestimmte staatliche Maßnahmen wie die Förderung energetischer Gebäudesanierung. Laut des Bundesverbandes für Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) erwarten 85% der Fachbetriebe eine positive Geschäftsentwicklung durch die energetische Gebäudesanierung. Wolfgang Cossmann, der Präsident des BVRS, betont dazu, dass das Angebot des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks gut angenommen werde. Fachhandwerker, die sowohl normale Reparaturen als auch umfassende Modernisierungen zuverlässig erledigen, seien so gefragt wie nie zuvor. Aufgrund des hohen Energiesparpotenzials befürwortet der BVRS eine Ausdehnung der Förderung für Energie sparende Investitionen. Denn solche hätten sich als Wachstumsmotoren bewährt, von denen sowohl die mittelständische Wirtschaft als auch die Verbraucher profitieren.
Stufe 1 (grün) ist die maximale Verbesserung der Energieeffizienz um 56%, Stufe 5 (rot) bringt dagegen lediglich 11%. Die fünf Stufen ergeben sich aus den jeweiligen Stoffen. Laut VIS kann mit sinnvollem Einsatz des Sonnenschutzes auch auf Air Conditioner verzichtet werden. Mit Sonnenschutz kann so sowohl ein Beitrag zur Senkung des CO2-Ausstoßes geleistet werden als auch zur geringeren Belastung des eigenen Geldbeutels. Auch Unternehmen aus verwandten Branchen haben den Krisen getrotzt und sogar hohe Gewinne eingefahren. So hat der auf Fenstersysteme spezialisierte Bauzulieferer Schüco 2008 seinen Umsatz um mehr als 20 % auf 2,2 Milliarden Euro gesteigert. Das stellt ein neues Rekordniveau für Schüco dar. Der Gewinn kommt vor allem aus den Bereichen Solar und Metallbau. Solar machte dabei mit 690 Millionen Euro erstmals mehr als 30 % aus. Der Metallbau erwirtschaftete dagegen mit wärmegedämmten Aluminium-Fenstern und Fassadenkonstruktionen mehr als 1,3 Milliarden Euro. Für 2009 geht Schüco dennoch von Verlusten aus und erwartet eher einen einstelligen Zuwachs. Für den Klimaschutz haben die Bielefelder ein neues Gebäudehüllenkonzept, Schüco 2°, entwickelt. Der Name steht für die Begrenzung der Klimaerwärmung auf 2°. Das Konzept soll 2011 bis zur Marktreife entwickelt sein. Es soll Einsparungen von 80 % beim Heizen, Kühlen und Klimatisieren gegenüber den aktuellen Werten der Energie-Einsparverordnung erzielen. Ermöglicht wird das durch transparente Elemente bis hin zu einer Dünnschicht-Photovoltaik in den Bereichen Wärmedämmung, Wärmerückgewinnung und Wärmespeicherung. Von sinnvollen Förderungen und guten Innovationen können somit Unternehmen wie Kunden als auch das Klima profitieren. Die Kunden können so Geld sparen, Unternehmen mehr Umsatz erwirtschaften und das Klima bekommt weniger CO2 ab.
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| Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 4. March 2009 ) |