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Aktionsprogramm für das Raumausstatterhandwerk PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von MissSunshine   
Thursday, 9. July 2009

 

Dass es in Zukunft für isolierte Handels- und Handwerksunternehmen immer schwieriger, wird, ohne Zugehörigkeit zu einem Verband zu überleben, wurde ja bereits in einem früheren Artikel geschildert. Kooperationen gehören zu den modernsten Formen des Unternehmertums und bieten dem Handel und dem Handwerk viele Vorteile: Marketing-Konzepte, Sortimentsberatung, betriebswirtschaftliche Beratung, Schulungen, Ladenbaukonzepte, fachtechnische Beratung und Markenkonzepte, sowie Erfahrungsaustauschgruppen sind neben der Möglichkeit für das Unternehmen, sich selbst zu verwirklichen und die Wettbewerbsposition zu verbessern. Der Entschluss, sich einer Verbundgruppe anzuschließen, sollte jedoch nicht erst getroffen werden, wenn der ökonomische Druck am größten ist und Bilanzverluste ausgewiesen werden müssen.

 

Der ZVR (Zentralverband Raum und Ausstattung) und die verschiendenen Landesinnungsverbände arbeiten aktiv in den Bereichen Mittelstands- und Handwerkspolitik mit. Dies wird in letzter Zeit wieder deutlich durch die Arbeit des Landesinnungsverbands Niedersachsen für das Raumaustatter- und Sattler Handwerk und sein neues Aktionsprogramm, von dem seine Mitglieder und das Raumausstatter Handwerk profitieren werden:

 

Der Landesinnungsverband Niedersachen und Heinrich Büscher GmbH stellen ein neues Aktionsprogramm für das Raumausstatter Handwerk vor:

 

Der Landesinnungsverband Niedersachsen für das Raumausstatter- und Sattler-Handwerk engagiert sich derzeit für eine Erneuerung bzw. eine Neustrukturierung seiner bestehenden Verbandsarbeit. Um dieses Ziel in die Tat umsetzen zu können, lädt der Verband seine Mitglieder zu einer intensiven Schulung ein, die die Raumausstatter informieren und motivieren soll. Ebenso soll den Raumaustattern aufgezeigt und verdeutlicht werden, „warum es so wichtig ist, sich zu organisieren“. Dieses erklärte Ziel wurde in einer Pressemitteilung des Landesinnungsverbands Niedersachsen für das Raumausstatter- und Sattler-Handwerk eindeutig herausgestellt. Die Auftaktveranstaltung der Schulung findet in Osnabrück statt. Es sollen drei weitere Termine in Soltau, Oldenburg und Hannover folgen, erklärt der Verband. Eine Um- und Neustrukturierung des Landesinnungsverbands sei nötig, um den Rückgang an Auszubildenden und Betrieben seit Novellierung der Handwerksordnung aufzufangen. Landesinnungsmeister Rainer Lüske äußerte sich zu dem Aktionsprogramm wie folgt: „Wir wollen das Raumausstatter-Handwerk erhalten und unsere Leute weiter nach vorne bringen, denn sonst interessiert sich irgendwann die Industrie nicht mehr für uns. Wir Raumausstatter müssen uns entwickeln, aber dafür muss man organisiert sein.“ Gerade in Zeiten der Weltfinanzkrise sind Kooperationen und Organisationen sinnvoll und notwendig, um dem mittelständischen Raumausstatterhandwerk Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, die zum Markterfolg und zur Existenzsicherung maßgeblich beitragen.


Bei der Organisation wird der Landesinnungsverband Niedersachsen dabei durch die Firma Heinrich Büscher GmbH aus Bielefeld unterstützt. Auch finanzielle Unterstützung wurde von der Firma Büscher zugesichert. Der Geschäftsführer des Sonnenschutz Anbieters, Erhard Klaus Müller, der sich seit vielen Jahren in Sachen Nachwuchsförderung und Weiterbildung erfolgreich engagiert, beteiligt sich direkt an der Um- und Neustrukturierung. Gemeinsam mit Harald Gerjets,  dem Obermeister der Innung Aurich und dem Schulungsleiter und Trainer Michael Eifler hatte Erhard Müller auf der vergangenen Jahreshauptversammlung ein neues Konzept vorgestellt, das nun Schritt für Schritt umgesetzt werden soll. Erhard Müller erklärt: „Ich unterstütze schon lange die Ausbildung des Raumausstatter Nachwuchses, weil dies unsere Kunden von morgen sind. Und die Innungen sind wichtig für die Förderung und das Wachstum der Raumausstatter-Betriebe, deshalb müssen sie erhalten bleiben. Ich habe Kollegen, die genauso denken wie ich – mit denen werden wir einen Lieferanten Pool für die Verbandsmitglieder aufbauen, der als Förderkreis das Konzept finanziert.“

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 9. July 2009 )
 
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